Grüß Gott aus der Fränkischen Schweiz

Alle, die neu im Forum sind, bitte hier ein kurze Vorstellung schreiben.

Grüß Gott aus der Fränkischen Schweiz

Beitragvon xix » 11.02.2017, 14:24

schon seit einiger Zeit bin ich auf der Suche nach einer leichten Alternative zu meiner 1200 GS. Erstmal als Zweitmoped.

Nun soll es die Xcountry in schwarz werden. :D

Vieles habe ich hier schon gelesen worauf ich beim Kauf achten sollte. So muss ich auf den Kupplungsdeckel mit dem Stahllager merken, auf Feuchtigkeit in den Armaturen schauen, den Spritschlauch unterm Sitz prüfen, gucken ob die Lernkkopflager ausgeschlagen sind und der Alu-Heckrahmen gerade ist. Ach ja, das Scheppern im Auspuff nicht vergessen. Den Allgemeinzustand prüfe ich sowieso.

Dank eurer vielen Hinweise bin ich da nun vorbereitet und freue mich schon. Ende des Monats hole ich sie ab. Gute 20.000 km hat sie erst runter.

Danach gehts an den Umbau. Wichtig ist mir die reisetauglichkeit da ich fast nur Touren fahre und dabei gerne mal den Asphalt verlasse. Dafür will ich mir hinten ein Wilbers-Federbein einbauen und wegen der Reichweite den X-Tank. Den Sitz lasse ich mir von meinem örtlichen Polsterer anpassen. Für meine kurzen Finger brauche ich auch noch die verstellbaren Hebel von V-Trec. Den Fahrtwind soll eine Tourenscheibe von Puig abhalten.

Ich habe hier gelesen, die Spiegel der "Gelben" würden nicht so stark vibrieren. Also auch diese Spiegel noch ran und vielleicht noch Handschützer und Heizgriffe.

Von meiner Guzzi, die ich vor drei Jahren verkauft habe, ist noch ein Garmin-Navi übrig. Zumo 350lm. Da dengle ich mir einen Halter ohne die Mount Ram. Das Gestell mag ich nicht. Die Stromversorgung fürs Navi habt ihr hier ja auch bereits super beschrieben.

Fürs Gepäck nehme ich die Taschen von Enduristan. Da gibts Verschiedene. Hier hätte ich eine Frage. Hat schon mal einer die Blizzards von denen versucht vorne seitlich an die Tankattrappe zu montieren, wegen besserer Gewichtsverteilung? Eventuell in Verbindung mit den Sturzbügeln?

http://www.enduristan.com/de/produkte/b ... schen.html

Koffer nehme ich im Gelände nicht mehr, seit mich die mal bergauf mitgenommen haben. Drecksdinger die :cry: Weiches Zeugs geht doch noch leichter zwischen den Beinen durch :oops: Falls das vorne mit den Blizzards nicht klappt oder Unsinn ist, so werdens halt hinten die Monsoon.

http://www.enduristan.com/de/produkte/m ... schen.html

Der Auspuff. Bringt da der Carbon Htzeschild genug Abstand oder wären da noch die H+B Träger nötig? Was meint ihr?

Bin gespannt was das Moped mit all dem Zeug dann wirklich wiegt. Mein gesamtes Gepäck inclusive Packtaschen,Campingsachen, 4,5 Liter Wasser, Verpflegung, Kleidung, Regenzeugs etc. wiegt 41 kg. Ich wiege "fahrfertig" 98 kg. Der Gewichtsunterschied zur 1200 GS mit Koffern beträgt etwa 90 kg. :idea: :shock: Da bin ich sehr auf das Fahrgefühl gespannt.

Zu mir. Ich bin in den Fünfzigern, verheiratet und fahre jedes Jahr auf mehreren Touren so etwa 18.000 km innerhalb Europas. Ab und An mal Nordafrika. Meist fahre ich allein, aber wer mal einen unkomplizierten und hilfsbereiten Reisepartner sucht, kann mir gerne schreiben. Egal wohin, wie langsam oder schnell, Strasse oder Piste, und obs Hotel oder Zelt sein soll, ist mir dabei gleich.


Schöne Grüße

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Re: Grüß Gott aus der Fränkischen Schweiz

Beitragvon Doppio » 11.02.2017, 17:04

Hallo xix,

danke für die umfangreiche Vorstellung und willkommen im Forum!
Viel erzählen muß man ja nicht mehr, Du hast ja schon alles gelesen... ;-) Den Unterschied zur 1200GS wirst Du sicherlich mit "Mountainbike" titulieren können - bin gespannt. Bei Deiner Neuanschaffung achte auf die "Rückrufe", siehe FAQ.

Ansonsten noch viel Spaß mit der Xco und diesem Forum!
Schöne Grüße,
Doppio
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Re: Grüß Gott aus der Fränkischen Schweiz

Beitragvon Andreasmc » 13.02.2017, 09:31

Guten Morgen und ein herzliches Willkommen hier im Forum.
In der Tat hast du dich super vorgestellt und gleichzeitig das Forum ausreichend durchforstet. So gut vorbereitet kann ein Kauf der g650x nichts mehr im Wege stehen.
Aber Vorsicht:!die kleine BMW kann süchtig machen und verschlingt auch mal ein kleines Vermögen mit seinem umbauten.
Bei Wilbers gab es vor einiger Zeit -20%.

Gruß Andreas
Wer mit Ungeheuern kämpft, muss zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird.
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Re: Grüß Gott aus der Fränkischen Schweiz

Beitragvon Doppio » 13.02.2017, 12:09

Auf den Motorradmessen gibt Wilbers auch immer gute Rabatte. Die nächste ist Anfang März in Dortmund!

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Re: Grüß Gott aus der Fränkischen Schweiz

Beitragvon xix » 14.02.2017, 17:41

Danke für euer freundliches Willkommen,

ich freu mich schon riesig auf die Xco. Stimmt schon, das mit den Kosten. Der Tank, das Federbein, Spiegel, Griffhebl....... :roll:

Die nächste Motorradausstellung ist am kommenden Wochenende in München. Die IMOT. Da schau ich mal genau wegen dem Zubehör.

Grüße

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Re: Grüß Gott aus der Fränkischen Schweiz

Beitragvon Adventuretom » 15.02.2017, 09:55

Das Zubehör das du suchst wird hier im Forum gerade angeboten. Allerdings von einer Super Moto. Die Handschützer und die Hebel dürften passen.

Gruß Tom
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Re: Grüß Gott aus der Fränkischen Schweiz

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Re: Grüß Gott aus der Fränkischen Schweiz

Beitragvon Christian » 17.02.2017, 00:03

Willkommen im Forum :)

Glückwunsch zur schwarzen xCo :D Auch wenn die 1200er etwas mehr Komfort bietet ist die 650er eine echt leichtere Alternative. Die Spiegel können auch von der Aprilia Dorsoduro stammen, da findet man mehr im Internet (z.B Ebay).

Vielleicht sieht man sich auf einen Kaffee oder eine Spezi :) bei der Kathi :)

Gruß,
Christian
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Re: Grüß Gott aus der Fränkischen Schweiz

Beitragvon xix » 17.02.2017, 13:46

Danke für die Tipps mit dem Zubehör!

Ja. bei der Kathi bin ich ein paar Mal im Jahr. Erst vor Weihnachten hab ich mir dort einen Kasten Bier geholt. Soweit ich weiß, gibts das Bier in keinem Markt, nur direkt ab Brauerei. Franken eben.
So als Tipp für die Nichtfranken. Die Kathi in Heckenhof ist "derMotorradtreff" in Franken. Das Örtchen gehört zu Aufseß und die Gemeinde hat die höchste Brauereidichte der Welt. 4 Brauereien auf 1500 Einwohner. Man kann dort eine Bierwanderung unternehmen von einer Brauerei zur nächsten. In Bamberg Stadt und Kreis gibt es etwa 100 Brauereien mit etwa 50 verschiedenen Biersorten. Märzen, Bock, Lage, U, Rauch etc. Bei der Kathi ist es schwarz. Echt Schwarz wie Cola, aber nicht süß.

Jetzt reichts aber mit der Werbung :wink:


Grüße
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Re: Grüß Gott aus der Fränkischen Schweiz

Beitragvon James » 19.02.2017, 14:40

Servus XiX,
nun, für Bier kann die Werbung gar nicht genug sein und über die Qualität
dürfte ja Bamberg und die Kathi erhaben sein!
Bei Bamberg hatte ich ja schon das Glück, ein verlängertes Wochenende in angenehmer Gesellschaft zu verbringen
und die Biersorten testen zu dürfen!
Das Rauchbier schmeckte übrigens erst nach dem 3ten Glas! :mrgreen:
Na ja, bei der Kathi durfte ich ja immer nur probieren, da immer mit mit dem Moped angereist,
das wird sich aber bei einer Anreise mit dem Moped im Transporter ändern!
Da wäre doch ein Treffen einplanbar, für ein paar X´ler! :wink: :mrgreen:
Bild
Wo ich bin ist vorn, bin ich hinten, ist hinten vorn!

"Was nutzen 180 PS unterm Arsch, wenn im Kopf die Kupplung schleift?"
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Re: Grüß Gott aus der Fränkischen Schweiz

Beitragvon xix » 19.02.2017, 18:56

Servus James,

freilich können wir uns treffen. Bei Kathi oder im Schlenkerla (das kennst du ja :) ) oder sonstwo. Hast PN

Grüße

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Re: Grüß Gott aus der Fränkischen Schweiz

Beitragvon xix » 27.02.2017, 16:59

Grad hab ich ne kleine Runde gedreht und bin zum Kaffeetrinken bei dere Kathi eingekehrt, Waren schon 16 Motorräder auf dem Parkplatz gestanden. :)
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Re: Grüß Gott aus der Fränkischen Schweiz

Beitragvon xix » 11.03.2017, 11:50

Endlich hab ich sie!

vorne rechts.JPG


vorne links.JPG


hinten rechts.JPG


hinten links.JPG


10 l Sprit.JPG


Den Navibügel, den Gepäckträger und den Seitentaschenhalter habe ich selbst gebastelt.

Eigentlich wollte ich den Xtank montieren, doch erscheint mir das letztlich zu teuer und weniger flexibel als mitgeführte Ersatzkanister.In die wasserdichte Rollverschlusstasche passen locker 10 Liter Sprit plus weiteres Gepäck und wenn ich den Sprit weg lasse, reicht der Platz für alles Gepäck bei Hoteltouren.
Beim Kauf waren HP Koffer dran, doch mir sind die zu breit, schwer und fahrdynamisch ungünstig.

Der Tankrucksack war auch dabei. Ob ich den drauf lasse, weiß ich noch nicht.

Zusätzlich montiert habe ich nun noch, Heizgriffe von Oxford mit Leistungsanpassung bei schwacher Batterie, festmontierter Navihalter, Zusatzsteckdose, die drei Teile über ein Relais geschaltet, Handschutzbügel von SW Motech und MRA Windschild.

Öl ist gewechselt, Bremsbeläge sind neu, Luftfilter ist auch getauscht und TüV ist ebenfalls erledigt

Ein neuer Vorderreifen ist bestellt und wegen dem Federbein überlege ich noch. Am Montag oder Dienstag fahre ich die erste Tour dieses Jahr. Es geht in den Frankenwald, Thüringer Wald und das Erzgebirge. Bin gespannt wie sich mein neues Baby schlägt.

Grüße
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Re: Grüß Gott aus der Fränkischen Schweiz

Beitragvon Doppio » 11.03.2017, 20:45

Spannende Anbauten!
Mit 10 Zusatzlitern Sprit hat man locker 500km Reichweite!
Die Scheibe wäre mir zu dominant, doch wenn es Dir gefällt und paßt, ist das ok!
Viel Spaß auf der ersten Tour! Du wirst sehen, die Xco macht süchtig...

Schöne Grüße,
Doppio
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Re: Grüß Gott aus der Fränkischen Schweiz

Beitragvon xix » 18.03.2017, 13:57

Hallo Gemeinde,

vorgestern bin ich von der ersten Tour mit der "Gelben" zurückgekommen. Laut Tacho 1903 km und laut Navi 1855 km :roll: Das sind 2,5 % Abweichung und laut Tacho ist die Abweichung zur reellen Geschwindigkeit sogar noch viel höher.

Die Tour ging nicht, wie erst geplant, ins Erzgebirge, sondern wegen dem Wetter durch den Odenwald, die Pfalz. Nordvogesen bis Nähe Dijon und über die Südvogesen und Schwarzwald wieder zurück. Kein Schotter. Kein Tropfen Regen auf der gesamten Tour :)

Jetzt zum Moped.
Ich suchte nach einer Alternative zur 1200 GS. Also ein reisetaugliches Motorrad, leicht und zuverlässig, mit dem auch Endurowandern Spass macht. Klar kann die GS in vielen Bereichen nicht mit der X verglichen werden, aber ich möchte die, für mich relevanten, Unterschiede zwischen den beiden Mopeds herausstellen.

Die diversen Anbauten ans Moped hab ich in dem Fred schon mitgeteilt. In der Seitentasche sind 10 l Benzin dabei und etwas Öl Ersatzbirnen, Verbandpäckchen und Warnweste. Das alles wiegt 12 kg. Zusätzlich war noch eine Hecktasche mit 7 kg Gepäck, und ein Tankrucksack mit Getränken, etwas Naschzeugs :oops:, Handy, Messer etc., drauf. Nochmal 5 kg. Fahrbereit wiege ich 96 kg. Das Moped mit den Anbauten wohl etwa 170 kg. Alles zusammen damit 290 kg. Bei Gelegenheit werde ich das mal bei meinem Baustoffhändler auf der Waage kontrollieren. Gegenüber den gewogenen 372 kg meiner 1200 GS mit gleichem Gepäck, allerdings in Variokoffern, sind das 82 kg und ohne die 10 l Sprit wärens weitere 8,5 kg mehr.
Im Sommer kommen nochmal 14 kg Zeltgepäck bei beiden Mopeds dazu. Der Gewichtsunterschied bleibt aber gleich, klar. Ganz wichtig aber ist der Unterschied beim Endurowandern. Von daher hat die X schon gewonnen.

Das geringe Gewicht der Fuhre macht sich in allen Bereichen positiv bemerkbar. Enge Kurven, schnelle Kurvenwechsel, Wenden auf der Strasse, Rangieren etc. Alles viel einfacher als bei der GS.

Aufgesessen auf der X fällt sofort die mehr frontorientierte Sitzposition auf. Die Lenkerhöhe und die Krümmung sind angenehm, für stehende Fahrweise wird mir der Lenker aber wohl etwas zu niedrig sein. Bin 180 cm klein..... oder doch groß? Den Boden erreiche ich sogar mit den Fersen.
Die Hebel und Bedienelemente sind gut positioniert, das passt. Die Spiegel jedoch werden durch meine Ärmel zur Hälfte verdeckt. Die (Standard)-Sitzbank ist nach 4 Tagen sogar bequemer als die meiner 1200 GS. Probleme hatte ich nur mit dem Schalthebel in Verbindung mit meinen Sidi-Endurostiefeln. Die krieg ich nur schwer unter den Schalthebel. Wieder zu Hause habe ich den Hebel einen Zahn höher gestellt. Nun müsst das passen. Die Schaltung selbst geht rauf und runter butterweich, dadurch jedoch fehlt ein bisschen die Rückmeldung. Der Leerauf ist bei leichtem Druck und spielender Kupplung leicht zu finden. Die vielen überflüssigen Anzeigemöglichkeiten der GS in Display und N5 fehlen mir nicht wirklich.

Die Bremsen der X haben einen spürbaren Druckpunkt, erfordern aber vorne erheblich mehr Kraftaufwand als die hydraulischen Bremsen der GS. Auch die Verzögerung der GS ist erheblich besser. Bitte nicht von zwei Bremsscheiben und dem Mitbremsen hinten bei der GS schreiben. Dass weiß ich. Es ist rein objektives Empfinden.

Mit den Motorleistungen fange ich erst gar nicht an. Klar unterliegt die X. Beim Überholen wären ein paar PS mehr gewünscht. Doch darum gehts mir nicht. Ich bin eher entspannt unterwegs und habe auf der Tour laut Navi einen Schnitt von 68 kmh gefahren. Mit der GS warens auch nur ein paar mehr, je nach Tourprofil.

Positiv ist der Verbrauch der X. Bei mir warens 3,75 l.

Laut Navi war die höchste gefahrene Geschwindigkeit bei meiner Tour 161 kmh. Keine Unruhe im Fahrwerk, kein Pendeln, alles im grünen Bereich. Meine Reifen sind derzeit die Metzeler Tourance, mit denen ich zufrieden bin. Kein Rutscher, nur gesummt haben die ab etwa 100 kmh.

Die Federvorspannung steht bei mir auf 15 von 21 Umdrehungen und die Zugstufe auf 6 von 21 Klicks. Also erhöhte Federvorspannung und erhöhte Dämpfung wegen meines Gewichts samt Gepäck.
Das Fahrwerk ist in der Einstellung, denke ich, so in Ordnung, doch hoffe ich auf Verbesserung durch Wilbers. Bei Schräglage sind Strassenverwerfungen ungünstig. Die Kurvenlinie wird klar verlassen und überhaupt schaukelt sie bei unebener Fahrbahn. Wahrscheinlich bin ich verwöhnt durch das dynamische ESA der GS.

Die Schräglagenfreiheit ist ausreichend, auch wenn dazu die Fußballen auf den Rasten stehen müssen. Sonst gibts Bodenkontakt. In Rechtskurven sitzt dann aber als erstes der Hauptständer auf, wie ich mit Erschrecken feststellen musste.

Meine Befürchtungen wegen der Vibrationen des Einzylinders und den damit verbundenen Unannehmlichkeiten bei längeren Tagesetappen sind unbegründet. Freilich fühlt sich alles rauher an als bei der GS, jedoch nicht störend. Der Lenker vibriert nur wenig und selbst bei hohen Geschwindigkeiten ist im Rückspiegel noch alles klar erkennbar. Überhaupt sind die Unterschiede zum Zweizylinder diesbezüglich gering.

Ob ich das MRA Highwayshield drauflasse, weiß ich noch nicht. Es hält den Wind sehr gut vom Oberkörper ab, aber die Geräusche um den Helm nehmen zu. Bei der GS ist das besser. Da muss ich noch nachjustieren oder umsteigen.
Das schön hoch angebrachte Navi ist dort gut plaziert und der Navihalter kann wegen der Festmontage nicht so leicht geklaut werden. Die Steckdose daneben lädt das Handy im Tankrucksack während der Fahrt.
Die Oxford-Heizgriffe sind super.
Die Sturzbügel erscheinen mir sinnvoll.
Die Seiten- und Hecktasche, anstelle von X-Tank und Koffern, sind eine brauchbare und weitaus günstigere Alternative. Zudem ist das Moped damit sehr viel schmäler und leichter. Nur für den mechanischen Schutz des Benzinkanisters im Fall der Fälle muss ich noch was überlegen.

Das Fazit lautet. Ich geb sie nicht mehr her.


Die wesentlichen Vorteile der X sind klar das geringe Gewicht und das nicht an jeder Ecke Eine steht.
Dafür kann ich mit den paar Nachteilen leben. Was mir gegenüber der GS wirklich fehlt? Mal überlegen.... Das Handrad zur Fernbedienung des Navis, das fehlt. Ein paar PS noch und das ESA. Sonst nichts.


Grüße

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Re: Grüß Gott aus der Fränkischen Schweiz

Beitragvon Dany » 18.03.2017, 18:39

Das hört sich doch alles sehr positiv an!

Interessieren würde mich deine selbstgebastelte Lösung für die Tasche auf der rechten Seite.
Magst du die verraten? :roll:
Hab bislang Gepäck immer auf dem Soziusplatz festgeschnallt.
Liebe Grüße

Daniela
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