Hydraulische kupplung ?

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Dutchgit
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Hydraulische kupplung ?

Beitrag von Dutchgit » 19.03.2014, 19:59

Tag X-men (und women :wink: )

Wuerde interesse bestehen an ein hydraulisch betaetigte kupplung ?

Ich hab mir mal unterhalten mit ein kumpel und die sieht da kein probleme in mein idee.

Gruss, Ard
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Doppio
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Re: AW: Hydraulische kupplung ?

Beitrag von Doppio » 19.03.2014, 20:09

Hallo Ard,

geht es hier nur um die hydraulische Betätigung der Kupplung, also den Austausch des Bowdenzugs? Was soll das bringen? Reduktion der Handkraft? Kürzerer Hebelweg? Statischer Druckpunkt? Magura hat ja zum Beispiel für die F650/800 Vergleichbares im Angebot: HYMEC 167 für um die 300,- EUR. In welcher Preisklasse soll sich Deine Lösung bewegen?

Die hydraulische Kupplungsbetätigung meiner R1150GS benötigt mehr Handkraft als die meiner Xco mit Bowdenzug.

Schöne Grüße,
Doppio
Zuletzt geändert von Doppio am 19.03.2014, 20:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hydraulische kupplung ?

Beitrag von X-Treiber » 19.03.2014, 20:19

Macht bei der X eigentlich gar keinen Sinn, ganz im Gegenteil - du implizierst eine weitere potenzielle Fehlerquelle.
Sofern Deckel und Kupplungszug intakt sind lässt sie sich mit 2 Fingern betätigen. Mit viel weniger Bedienkräfte kann auch eine Hydraulik nicht aufwarten, bzw. sind gar nicht nötig.
Ich halte den Umbau für rausgeworfenes Geld (Kostenpunkt 150...250€). Es ist eine Spielerei für Technik-Interessierte Schrauber, mehr nicht.

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Re: Hydraulische kupplung ?

Beitrag von Dutchgit » 19.03.2014, 20:49

Ich finde es interessant. Mehr eigentlich nicht. Ich dachte mir aber das es da vielleicht mehr leute gefallen wuerde. Die kupplung soll leichter zu bedienen sein als die orginal mit bowdenzug. Nicht alle sind schwerer zu bedienen als die vom F/G 650er.
Fehlerquelle... Dan kann man am besten fahrrad fahren. Ist gesunder und mann hatt erheblich weniger potentielle fehlerquellen als beim motorrad :lol:
Fast alle moderne motorraeder sind ausgestatted mit hydraulik kupplung. Frueher wuerde auch ueber zuege gebremst, gas gegeben usw.

Preisklasse.. Im moment keine ahnung. Wenn die erste deckel fertig ist is es einfach mehrere zu fraesen aus ein stueck alu.

Laut mein kumpel sind die billiger je nach da mehr produziert worden.
Ich hab als plan ein fertigsatz von ein anderes motorrad zu verwenden. So kann man die endpreis zum teil selber bestimmen. Zum beispiel wenn man so ein satz auf ebay oder aenliches verkaufsplatform erwerben kann.
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Re: Hydraulische kupplung ?

Beitrag von Icke » 19.03.2014, 20:59

Dann doch lieber gleich Rekluse...
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Re: Hydraulische kupplung ?

Beitrag von Dutchgit » 19.03.2014, 21:04

Die sind so weit weg von billig :(
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Re: Hydraulische kupplung ?

Beitrag von X-Treiber » 19.03.2014, 21:06

Es gibt universelle Nehmerzylinder, die sollten auch ohne modifizierten gefrästen Aludeckel montierbar sein (zur Not per selbstgebauten Halter).
Ich habe mir den Umbau auch schon durch den Kopf gehen lassen, nach der Reparatur des Deckels und Austausch des Zuges aber wieder verworfen, weil es schlicht nicht von Nöten ist.
Modern?! Hmmmmmm.... Es funktioniert per Seilzug tadellos.... Oldschool ist nicht immer die schlechteste Variante....

Aber Aludeckel aus dem vollen fräsen hört sich gut an! Mach mal und lass sehen! Lecker!!!!!

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Re: AW: Hydraulische kupplung ?

Beitrag von Doppio » 19.03.2014, 21:10

Hallo Ard,

wie soll denn die technische Realisation aussehen, daß Du dafür den Deckel modifizieren mußt?
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Re: Hydraulische kupplung ?

Beitrag von Dutchgit » 19.03.2014, 21:17

Ich brauche nur ein alten deckel als vorbild und zum mass nimmen, loecher aufzeichnen und so. Ich koennte meine verwenden aber dann koennte ich nicht fahren. Ausser das, vielleicht fallt uns noch was ein was mit ein alten deckel zu realisieren war. Wenn es dann nicht passt hab ich zumindest mein alten (zeilzug)kupplungsdeckel noch 8)
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Re: Hydraulische kupplung ?

Beitrag von Reinhard » 20.03.2014, 07:28

Wenn man es aus Spaß zur Lösungen von technischen Aufgaben macht ist ein schönes Hobby.
Wirklich notwendig ist es bei unseren Motoren nicht.

Wenn auch im überschaubarem Rarmen aber es erhöht das Gewicht und schaft zusätzliche mögliche Probleme. Einen Bautenzug kann man immer dabei haben und der ist Ruck Zuck gewechselt, eine defekte Hydraulik am Samstagnachmittag in der Lüneburger Heide kann zum großen Problem werden.
Ich halte mich immer an den alten Spruch, was nicht dran ist geht auch nicht kaputt.
Zuletzt geändert von Reinhard am 20.03.2014, 12:53, insgesamt 2-mal geändert.
Ein Mensch ohne Macke ist Kacke.


Und hier kann man mich treffen:
http://boxerstammtischhh.xobor.de/forum.php?show=last

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Re: Hydraulische kupplung ?

Beitrag von treelo » 20.03.2014, 11:15

Hallo,


Da ich die andauernden Probleme mit der Hydraulik Leid war,
habe ich meine Bremsen auch auf Bowdenzug umgestellt..eine Fehlerquelle weniger ;)

Mir erscheint diese Fehlerquelle zusätzlich Diskussion genauso begründet wie die Angst,
vor dem tollen und einfachen Luftfederbein in der XCh,
die manche Weltreisenden gegen ein konventionelles Hydraulisches ausgetauscht haben...mhhh...verkehrte Welt.

Gerade dieses Luftfederbein leistet, in etwas abgeänderter Form,
jahrelang problemlose Dienste hinter LKW Fahrerkabinen, um diese abzufedern.

Bild

Letztendlich bin ich der Meinung, dass man sich eher einen neuen Kupplungszug beim :) für 30 € besorgt,
diesen dann etwas anders bzw. in größeren Radien verlegt

Bild

und alle beweglichen Teile der Kupplungsbetätigung ordentlich abschmiert,
statt 300 € für ein hydraulisches System ausgibt, um eventuell danach etwas weniger Handkraft aufwenden zu müssen.

Gruß Stephan
1982>heute: Solo Minibike, TS50ER, DR500S, CX500C, XT550, XS650C, XT250, SR500, XT600Ténéré, DR650R, XChallenge + Dorsoduro 900...old man's FoxO-Gen...jetzt im Nord Schwarzwald wohnend.

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Re: Hydraulische kupplung ?

Beitrag von rupo » 20.03.2014, 13:28

Salu

gute Idee, aber wie sieht dann die Handarmatur aus? Brauchts dann einen Umbau auf F800 (alt) wäre ja nicht ohne, e i n Vorbild haben wir ja schon...

Zum Thema früher war alles besser bzw simple is best:
seit über 30 Jahren hab ich Ärger mit Zügen, egal ob am Mopped oder am Bike. Überall wo ich Hydraulik habe ist Ruhe und mir ist noch keine Bremsleitung kaputtgegangen, selbst wenns Bike hunderte Meter davon ging waren eher Gebel oder Rahmen hin. Die propagierten Geweihe (dann verlegen wir eben in größeren Radien) führen eher zum Hängenbleiben, meine Erfahrung. Dazu kommt der unsinnige Wartungsaufwand.
Lieber einmal Schrauben und dann Fahren...

gruß rupo

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Re: Hydraulische kupplung ?

Beitrag von X-Treiber » 20.03.2014, 15:13

Nein, früher war nicht alles besser...
...das ist es heute aber auch nicht immer.

Ich bringe mal das Thema Nehmerzylinder und BMW Boxer-GS ins Spiel: Je neuer sie sind umso eher gehen sie (komischerweise) kaputt. Manch ein 1200GS-Fahrer (Luft/Öl-gekühlt) kann ein leidiges Lied davon singen.

Mein Kupplungsdeckel war wie der Kupplungszug nach gut 40´000 km fertig, der Austausch bzw. die Reparatur haben keine 100 € gekostet.
Abgesehen davon dass eine hydraulische Betätigung alles andere als ausfallsicher ist, amortisiert sich ein Invest frühestens nach 100´000 km (gebrauchte Armatur), eher erst nach 150´000...200´000 km (Neuware) sofern man davon ausgeht dass die Serienteile binnen 40´000 km wieder defekt sind. Somit ist ein Umbau aus meiner Sicht ein wirtschaftlicher Schuss ins Knie und rein als technische Spielerei zu sehen.
Ob das wirklich diskutabel ist???
Modern hin, Oldschool her - in dem Fall rate ich dazu Bestehendes zu optimieren, nicht Neues auszuprobieren. Eine perfekt präparierte Seilzugkupplung funktioniert mindestens genauso gut wie eine hydraulische, bei gleichzeitig minimaler Ausfallsicherheit.

Lässt man den Zug montiert, dann kündigt sich ein eingelaufener Deckel wenigstens frühzeitig an, bei der hydraulischen merkt man es nicht gleich. Nach Murphys Law befindet man sich just in dem Moment des Versagens im Ausland oder gar auf einem anderen Kontinent. Einen gerissenen Seilzug flickt einem der Hinterhofmechaniker selbst im tiefsten Kongo, bei der Hydraulik oder dem Deckel sieht es schon recht finster aus.

Praktisch denken - Särge schenken. Ich würde es so lassen wie es ist.

...Einen CNC-gefrästen Deckel könnte man dennoch machen, fände ich nämlich hübsch. Sofern eine Kleinserie zum halbwegs akzeptablen Preis realisierbar wäre würde ich als "Betatester" gern zur Verfügung stehen. Macht zwar aus technischer Sicht auch keinen Sinn, aber wäre ein optischer Leckerbissen am schnöden Rotax. :P

rupo
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Re: Hydraulische kupplung ?

Beitrag von rupo » 20.03.2014, 19:21

Salu

nee, natürlich muß der Umbau gleich das Problem des eingelaufenen Deckels mitlösen, just for show wäre ja Unsinn.
Die für den Kupplungsdeckeltausch hier im Forum genannten Preise variieren zwar, aber realistisch dürfte man für die Teile nicht unter 230.-€ rauskommen, Arbeitszeit nicht mitgerechnet.
Den ersten Zug hat unsere XC schon bei 12000km gefressen, die Rechnung geht also nicht auf. Die Betätigung ist matschig, kein Druckpunkt, nix.
Da ich entweder Schrauben oder Fahren kann bringt mir der Vorschlag drei Lösungen: ein neuer Deckel und damit die Lösung des Problems mit dem Kupplungszug und mehr Zeit zum Fahren. Drittens tippt der Daumen dann nicht immer beim Blinken ins Leere ;-) ich hab dann ja die alten R 800GS Armaturen dran, oder?
Meine 1150er läuft jetzt seit über 10 Jahren ohne Probleme mit hydraulischer Betätigung der Kupplung, die meiner Frau tat es als Vorgängerin der XC auch sieben Jahre....

gruß rupo

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Re: Hydraulische kupplung ?

Beitrag von Dutchgit » 20.03.2014, 20:01

Versug macht klug ! Sonst wuerden wir noch alle nackt rundkrabbern auf alle 4 pfoten und grass und rohes fleisch essen !
Ich will mir den deckel fraesen lassen wenn ueberhaupt moeglich und ein fertigen hydrauliksatz von Zb eine KTM oder was mir auch gut vorkommt besorgen und schauen was geht.
Ich brauch aber erst ne alten deckel...

Gruss, Ard :wink:
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